Meditieren lernen für mehr Fokus und Gelassenheit

Immer mehr Menschen leiden unter innerer Unruhe, Depressionen, Burn-out oder können ihr Gedankenkarussell nicht mehr anhalten. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist innere Ruhe ein Fremdwort geworden. Regelmäßige Meditation kann dir dabei helfen, die eigene Mitte und damit inneren Frieden zu finden, ganz egal, was in der Außenwelt passiert. Doch wie kannst du die Meditation in deinen Alltag integrieren, vor allem wenn es hektisch wird und du meinst, du hättest keine Zeit dafür? Wie kannst du meditieren lernen?

Meditieren als Weg zu innerem Frieden

Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation die Gehirnstrukturen so verändern kann, dass sich neue Synapsen und Neuronen bilden. Neue Denkmuster können sich durch regelmäßiges Meditieren im Alltag manifestieren und dabei helfen, Krankheitsbilder oder unerwünschte negative Gefühle zu überwinden. Diese Fähigkeit des Gehirns nennt man neuronale Plastizität, was schlicht und einfach bedeutet, dass wiederholte Erfahrung die Arbeitsweise des Gehirns verändert. Die Betonung liegt hierbei auf regelmäßig – Meditieren im Alltag heißt, seinen Tagesablauf so zu strukturieren, dass man die Meditation wie Zähne putzen oder duschen als festen Bestandteil in seinen Alltag integriert.

Der Anfang – meditieren lernen auf deine Art

Aller Anfang ist schwer. Jeder, der als Erwachsener schon einmal angefangen hat, eine neue Sportart oder eine neue Sprache zu lernen, kann ein Lied davon singen. Doch wenn du einmal mit dem Meditieren im Alltag begonnen hast, wirst du feststellen, dass die positiven Effekte wie von selber kommen.

Meditieren lernen kann man alleine oder in der Gruppe – es gibt viele Möglichkeiten. Besorge dir ein paar gute Bücher über Meditation – es gibt mittlerweile hervorragende Literatur zum Thema meditieren lernen.

Solltest du eher ein Gruppenmensch sein, suche dir Gleichgesinnte, mit denen du regelmäßig meditieren kannst. Sei dir aber bewusst, dass du dafür in ein Meditationszentrum gehen musst – nicht jeder hat jeden Tag die Zeit dafür.

Für das Meditieren zuhause suche dir eine schöne Stelle in deiner Wohnung aus, richte sie ein wenig her, indem du zum Beispiel eine Kerze aufstellst und ein Kissen hinlegst, auf dem du bequem sitzen kannst und dich wohlfühlst.

Am Anfang kannst du auch geführte Meditationen auf CD oder als MP3 hören – die Möglichkeiten sind fast endlos. Vor allem zu Beginn sind solche geführten Meditationen ein gutes Mittel, um das Meditieren zu lernen.

Konzentriere dich beim Meditieren im Alltag auf dein Inneres, lass die Gedanken vorbeiziehen und versuche nicht, die Gedanken zu unterdrücken. Du wirst sehen, sie kommen von alleine, egal wie sehr du dich dagegen wehrst. Meditieren heißt nicht, alle Gedanken zu verbannen. Im Gegenteil – du sollst sie kommen lassen, beobachten und dann – das ist das Wichtigste – wieder ziehen lassen. Mit der Zeit wirst du feststellen, dass dich Gedanken und Gefühle nicht mehr so belasten. Du nimmst sie wahr und wirst dir bewusst, dass alles kommt und geht und nichts von Dauer ist.

Tipps, wie du das Meditieren in den Alltag integrierst

Nimm dir die Zeit dafür, auch wenn es „nur“ 10 Minuten pro Tag sind. Überlege, wann du dir ein solches Zeitfenster am besten reservieren kannst – morgens vor der Arbeit oder besser abends? Meditieren lernen kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit. Anstatt Netflix zu glotzen oder im Netz zu surfen, könntest du die Zeit für eine Meditation nutzen. Setze Prioritäten!

Für das Meditieren im Alltag brauchst du aber nicht einmal zu sitzen – du kannst sogar im Bus auf dem Weg zur Arbeit meditieren oder in der Mittagspause. Es gibt Gehmeditationen oder auch Meditationen im Liegen. Meditieren lernen kann man fast überall.

Aber ganz egal, wie du das Meditieren im Alltag praktizierst: Wichtig ist, dass du am Ball bleibst. Die Ergebnisse werden für sich sprechen. Und bald wirst du nicht mehr davon ablassen können!

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Stay Monkey – Das Monkey Team

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